Unser Weidemilchstandard

Unsere Bio-Weidemilch

Der Weidegang gehört zu den prägenden Merkmalen unserer Partnerhöfe. Im Durchschnitt gewähren die Höfe ihren Milchkühen rund 200 Tage pro Jahr jeweils etwa 12 Stunden Weidezeit. Als Molkerei legen wir hierauf bei unseren Betriebsbesuchen und der Auswahl unserer Partnerhöfe besonderen Wert.

Für die Bezeichnung „Weidemilch“ haben sich in Deutschland Mindestanforderungen etabliert: Die Kühe haben an mindestens 120 Tagen im Jahr für jeweils mindestens sechs Stunden Zugang zur Weide. Diese Anforderungen erfüllen alle unsere Partnerhöfe.

Auf der Weide können die Kühe grasen, sich frei bewegen und ihrem natürlichen Verhalten nachgehen. Deshalb gilt regelmäßiger Weidegang als eine besonders tiergerechte Form der Haltung.

Das zeichnet unsere Bio-Weidemilch aus

Weidegang gehört zum Alltag auf unseren Partnerhöfen. Im Durchschnitt verbringen die Kühe dort rund 200 Tage pro Jahr jeweils etwa 12 Stunden auf der Weide.

Woher wir das wissen? Die Weidezeiten erfassen wir in einer jährlichen Abfrage bei unseren Partnerhöfen und besprechen das Thema außerdem regelmäßig bei Betriebsbesuchen vor Ort oder am Telefon.

Nicht jeder Hof ist gleich. Witterung, Futterangebot und die örtlichen Gegebenheiten spielen eine Rolle. Deshalb erheben wir die Weidezeiten jährlich neu.

Seit 2018 ist Anbindehaltung auf unseren Partnerhöfen ausgeschlossen. Das gilt sowohl außerhalb der Weidesaison in den Wintermonaten als auch wenn die Kühe abends in den Stall kommen.

Auch wenn in Teilen der ökologischen Landwirtschaft unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin Ausnahmen möglich sind, beziehen wir keine Milch von Betrieben mit Anbindehaltung. Bewegungsfreiheit der Tiere gehört für uns zu den Voraussetzungen einer Zusammenarbeit.

Alle unsere Partnerhöfe sind verbandszertifizierte Bio-Betriebe. Die Anforderungen der Bio-Anbauverbände umfassen unter anderem Vorgaben zur Haltung und Fütterung der Tiere. So werden die Kühe beispielsweise nur mit ökologisch erzeugtem Futter versorgt.

Auch der Weidegang spielt dabei eine wichtige Rolle. So kontrollieren die Bio-Anbauverbände im Rahmen ihrer regelmäßigen Audits auch die Einhaltung der jeweiligen Anforderungen.

Für die Bezeichnung „Weidemilch“ gibt es in Deutschland keine gesetzlich festgelegte Definition. Häufig wird darunter Milch von Kühen verstanden, die an mindestens 120 Tagen im Jahr für jeweils mindestens sechs Stunden Zugang zur Weide haben.

Diese Anforderungen erfüllen alle unsere Partnerhöfe. Viele Höfe gewähren ihren Kühen darüber hinaus deutlich mehr Weidezeit.

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