Nachhaltigkeit

Der Umwelt zuliebe

Als 100-prozentige Bio-Molkerei liegt uns auch das Thema Nachhaltigkeit besonders am Herzen. Dafür geben wir täglich unser Bestes und übernehmen Verantwortung. Wir haben verschiedene Maßnahmen ergriffen, wovon wir dir einige kurz vorstellen möchten.

Die Weide lebt

Mit unserer Artenvielfalts-Initiative „Die Weide lebt“ setzen wir uns seit 2022 gemeinsam mit unseren Landwirt:innen gezielt für mehr Artenvielfalt in unserer Region ein: Im Rahmen von Naturschutzberatungen beurteilen wir die vorhandenen Lebensräume für wildlebende Tiere und Pflanzen auf den Höfen. Dabei liegt unser Fokus darauf bestehende Maßnahmen zu erhalten und neue Maßnahmen umzusetzen.

So ist es unser Ziel mindestens 20% der Flächen auf allen Höfen zu hochwertigem Lebensraum für Artenvielfalt zu gestalten.

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Stärkung des ländlichen Raums

Bei unseren Produktionsstandorten haben wir uns bewusst für ländliche Regionen entschieden. Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. So stärken wir den regionalen Tourismus, schaffen Arbeitsplätze und halten die Transportwege der Milch so kurz wie möglich.

Unsere Auswahl an Bio-Höfen beschränkt sich daher auf den Norden und Osten Deutschlands. Mit unseren zwei Standorten können wir so garantieren, dass sich die Anfahrtswege der Rohmilch so gering wie möglich halten. Zudem unterstützen wir Höfe in der Region bei der Umstellung vom konventionellen Betrieb auf Bio-Bauernhöfe.

Produktion im Biosphärenreservat & Naturpark

Unsere beiden Produktionsstandorte befinden sich an ganz besonderen Orten: Unser Werk in Dechow liegt im wasserreichen UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee. Wir werden der einhergehenden Verantwortung gerecht, indem wir unser Außengelände entsprechend gestalten: vor der Molkerei befindet sich Streuobstbäume, wir pflegen eine blütenreiche Wiese und verwenden extra insektenschonendes Mähwerk und haben mit dem Insektenschutzprojekt BROMMI ein Insektenhotel aufgestellt.

Unser Standort in Münchehofe liegt im wunderschönen Naturpark Dahme-Heideseen, welcher zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten bietet. Wir sind deshalb seit 2022 Teil des Projekts „Katzensprung 2.0 – Aktiv für den Klimaschutz im Deutschlandtourismus“ und gestalten unser Angebot vor Ort gemeinsam mit den Partnern nachhaltiger. Im Zuge des Projekts haben wir z.B. ein Storchennest auf unserem Firmengelänge inmitten einer Streuobstwiese aufgestellt und warten nun auf die Besiedelung.

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Anbauverbände

Alle unsere Vertragslandwirt:innen gehören einem Bio-Anbauverband (z.B. Demeter, Bioland, Naturland) an und haben sich verpflichtet nach deren Richtlinien zu wirtschaften. Die Anbauverbände stellen in ihren strengen Verbandsrichtlinien noch höhere Anforderungen an Bio-Produkte als die EU-Richtlinie.

Aufgrund der Zertifizierung wissen wir, dass alle unsere Landwirt:innen tatsächlich alle Vorgaben für die Erzeugung von Bio-Milch einhalten, also zum Beispiel auf mineralische Düngemittel und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichten, ausschließlich ökologisch erzeugte Futtermittel einsetzen und die vorgeschriebenen Mindest-Stallgrößen einhalten.

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Wir sind Partner der „oft länger gut“-Kampagne. Oft wird das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) missverständlich wahrgenommen, dabei ist das Produkt in vielen Fällen noch unbedenklich genießbar. Mit einem einfachen Test kann man prüfen, ob das Produkt noch verzehrbar ist: Schauen – Riechen – Probieren.

Die DIN EN ISO 50001

Die DIN EN ISO 50001 ist die erste weltweit gültige Zertifizierungsnorm für Energiemanagementsysteme, deren strenge Anforderungen deutlich zu einer Reduzierung von CO²-Emissionen beitragen. Wir stellen uns täglich diesen Aufgaben um Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen. 2015 haben wir die DIN EN ISO 50001 eingeführt, mit der Verpflichtung, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. In 2020 haben wir unsere Energiemanagementsystem auf die neue DIN EN ISO 50001:2018 umgestellt. Zum bereits 6. Mal in Folge konnten wir nun die Zertifizierung erfolgreich abschließen. Somit reduzieren wir den Energieverbrauch unserer Produktion stetig – im Jahr 2023 waren es z.B. 6% gegenüber dem Vorjahr.

Thermische Abwärme

Ein wesentliches Ziel der energieeffizienten Produktion ist es, thermische Abwärme zu vermeiden. Das haben wir beispielsweise durch folgende Projekte realisiert:

  • Leitungsisolation
  • Optimierung von Produktionsprozessen
  • Erneuerung der Druckluftschläuche
  • Einsatz von intelligenter Steuerungstechnik für elektrische Energieverbraucher

Solarenergie

Bereits zu den Anfangszeiten der Energiewende haben wir mit Blick in die Zukunft im Jahr 2011 an unserem Standort Dechow eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Hier haben wir uns bewusst für deutsche Solarmodule entschieden. Durch Solarenergie erzeugen wir jährlich 95.000 kWh Strom, die wir für unsere Produktionsanlagen nutzen.

Unsere Verpackungen sehen nicht nur schön aus, sie haben auch eine wichtige Funktion. Sie schützen unsere kostbaren Produkte und deren Inhaltsstoffe und sorgen dafür, dass die Produkte sicher bei dir zu Hause ankommen. Besonders wichtig ist, dass das Material die besondere Qualität der Lebensmittel nicht verändert. Im Laufe der Zeit haben wir unsere Produktverpackungen immer wieder angepasst, um Verpackungsmüll zu reduzieren und möglichst nachhaltige Lösungen zu finden.

Fassbutter

Unsere traditionelle Fassbutter ist nicht nur geschmacklich ein Star, sie kommt auch im besonders nachhaltigen Gewand daher: anstelle von „gewöhnlicher“ Butterfolie wickeln wir sie in Pergamentpapier. So sparen wir eine Schicht Alufolie, welche in der Produktion besonders energieintensiv ist.

Becherprodukte

Für unsere Becherprodukte z.B. den Weidemilchjoghurt oder den Buttermilch Drink verwenden wir einen  Destobecher. Er besteht aus drei Verpackungskomponenten (Becher, Papier-Banderole, Aluminium Deckel), die wertstoffgerecht optimal getrennt und recycelt werden können.

So entsorgst du den Becher richtig:

Becher aus Kunststoff: Der Becher besteht aus einem dünnwandigen, leichten Kunststoff. Der Becher wird über die gelbe Tonne entsorgt.

Papier-Banderole: Für die Papierbanderole verwenden wir zertifiziertes FSC®-Papier, das den Becher stabilisiert. So konnten wir den Kunststoffanteil des Bechers um ca. 50% reduzieren im Vergleich zum reinen Kunststoffbecher. Bitte entsorge die Banderole im Altpapier.

Aluminium-Deckel: Löse den Deckel unbedingt vollständig vom Becher ab und wirf ihn ebenfalls in die gelbe Tonne. Nur so kann der Deckel zu 100% als Rohstoff für neue Aluminium-Produkte recycelt werden.

Umverpackungen

Für den Transport und den Handel benötigen unsere Produkte Umverpackungen. Diese werden zu 100% aus recycelter Pappe hergestellt. Darüber hinaus haben wir unsere Umkartons auf nachhaltigere T-Wellen Verpackungen umgestellt, die aufgrund ihrer Wellengeometrie bis zu 25% weniger Material benötigen. Durch das reduzierte Transport- und Lagervolumen können wir mehr Mengen transportieren. Das führt zu geringeren CO2-Emmissionen im gesamten Logistikprozess.

Unser Sortiment für höchsten Bio-Genuss