Bio-Qualität

Das Bio-Qualitätsversprechen der Gläsernen Molkerei

Bio-Qualität beginnt für uns nicht erst in der Molkerei. Sie beginnt auf den Höfen, mit denen wir zusammenarbeiten. Deshalb sind all unsere Partnerhöfe Mitglied bei einem Bio-Anbauverband wie Bioland, Naturland oder Demeter. Außerdem kennen wir alle Höfe persönlich und unsere Landwirtschaftsabteilung besucht diese regelmäßig vor Ort.

Vom Hof über die Anlieferung bis zum fertigen Produkt wird die Qualität unserer Milch und Milchprodukte regelmäßig kontrolliert. Hier erfährst du mehr die Auswahl unserer Partnerhöfe, die Bio-Anbauverbände und die Qualitätssicherung bei der Gläsernen Molkerei.

Gute Milch beginnt auf dem Hof. Bevor ein Betrieb Milch an die Gläserne Molkerei liefert, lernen wir ihn persönlich kennen und verschaffen uns vor Ort einen Eindruck von den betrieblichen Abläufen und der Tierhaltung.

Wir achten auf ein gut organisiertes Betriebsbild und klare Anforderungen an die Haltung der Tiere. Seit 2018 akzeptieren wir beispielsweise keine Betriebe mehr mit Anbindehaltung. Die Kühe können sich auch im Stall frei bewegen. Auch der Weidegang ist für uns ein wichtiges Thema. Deshalb sprechen wir die Weidehaltung regelmäßig bei unseren Betriebsbesuchen an und erfassen die Weidezeiten unserer Partnerhöfe jährlich. Darüber hinaus sind alle Betriebe neben der EU-Bio-Zertifizierung Mitglied in einem anerkannten Bio-Anbauverband.

Wir setzen auf langfristige Zusammenarbeit und einen engen Austausch mit unseren Landwirt:innen. Unsere Landwirtschaftsabteilung begleitet die Betriebe bei Fragen rund um Tierhaltung, Milchqualität und die Milchabholung. So bleiben wir nah an den Höfen und erfahren aus erster Hand, wie sich Milchmenge und Milchqualität entwickeln und welche Themen die Betriebe aktuell beschäftigen.

Alle unsere Partnerhöfe gehören einem anerkannten Bio-Anbauverband an. Dazu zählen Bioland, Naturland, Gäa und Demeter. Die Mitgliedschaft in einem dieser Verbände ist Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit der Gläsernen Molkerei.

Die Anbauverbände ergänzen die EU-Bio-Zertifizierung durch eigene Richtlinien. Diese betreffen unter anderem die Tierhaltung, die Fütterung, den Weidegang sowie den Einsatz von Betriebsmitteln auf den Höfen. Es gibt beispielsweise Richtlinien zur Herkunft des Futters sowie Anforderungen an die Futterflächen des Betriebs. Außerdem begleiten die Verbände ihre Mitgliedsbetriebe mit Beratung und regelmäßigen Kontrollen.

Nicht immer können alle Bestandteile des Futters auf den Höfen vollständig selbst erzeugt werden (beispielsweise Mineralfutter). Deshalb zertifizieren die Verbände auch Hersteller von Bio-Futtermitteln und stellen damit sicher, dass nur ökologisch erzeugte Bestandteile in das Futter gelangen und dass die eingesetzten Futtermittel den jeweiligen Anforderungen der Verbände entsprechen.

Wesentlicher Teil unserer Qualitätssicherung ist die Kontrolle und Zertifizierung der Partnerhöfe nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus durch unabhängige Kontrollstellen. Diese Kontrollstellen sind von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zugelassen und werden von den so genannten Bio-Kontrollbehörden der Bundesländer überwacht.

Sie kontrollieren mindestens einmal jährlich jeden Partnerhof – und natürlich auch uns selbst als Bio-Molkerei – auf die Einhaltung aller Vorschriften, die die so genannte EU-Bio-Verordnung sowie die Erzeugungsrichtlinien des jeweiligen Bio-Anbauverbandes vorgeben. Dazu gehören beispielsweise Vorgaben zur Fütterung der Tiere, zum Einsatz von Betriebsmitteln oder zur Dokumentation der Lieferketten.

Bei der Bio-Kontrolle in der Molkerei wird unter anderem kontrolliert, ob die angelieferte Milch lückenlos bis zu den jeweiligen Höfen zurückverfolgt werden kann und ob die von unseren Partnerhöfen gemeldeten Milchmengen mit den tatsächlich angelieferten Mengen übereinstimmen.

Die Qualität unserer Milch wird entlang der gesamten Lieferkette regelmäßig überprüft – vom Hof über den Transport bis zum fertigen Produkt.

Bereits bei jeder Milchabholung auf dem Hof entnimmt der Milchtankwagen automatisch eine repräsentative Milchprobe. Diese Proben werden routinemäßig in eigenen und externen Laboren untersucht. Dabei prüfen wir beispielsweise Fett- und Eiweißgehalt, den mikrobiologischen Status sowie die Freiheit von Antibiotikarückständen.

Zusätzlich lassen wir die Milch stichprobenartig auf weitere Parameter analysieren. Dazu gehören unter anderem Spurenelemente, Fettsäuremuster sowie Pflanzenschutzmittel- und Arzneimittelrückstände.

Auch der Transport der Milch unterliegt festen Qualitätsanforderungen. Die eingesetzten Milchtankwagen sowie die Sammel- und Probenahmetechnik werden regelmäßig geprüft. Vor jeder Sammeltour müssen die Fahrzeuge nachweislich gereinigt sein. Darüber hinaus werden die Fahrerinnen und Fahrer regelmäßig im Umgang mit dem sensiblen Transportgut Milch geschult.

Auch während und nach der Herstellung prüfen wir unsere Produkte regelmäßig. Von jeder Produktionscharge werden Rückstellmuster entnommen und über die gesamte Mindesthaltbarkeitsdauer aufbewahrt. Diese Muster werden regelmäßig untersucht und verkostet. So können wir die Qualität unserer Produkte auch noch zu einem Zeitpunkt überprüfen, an dem sie bereits im Handel oder bei unseren Verbraucher:innen zuhause sind.

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